Schachaufgabe des Tages

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Auch die Vierte gewinnt

Br. Rangnr. Bochumer SV 5 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 4 DWZ 2:4
1 33 Laggies, Frank 1545 25 Schulz, Robin 1250 1:0
2 34 van den Brink, Peter 1447 27 Finke, Dennik 1138 0:1
3 35 Scheithauer, Ralf 1380 28 Bußmann, Stephan 1076 0:1
4 36 Arnscheidt, Jan Sören 1375 29 Riedel, Frank 1168 0:1
5 38 Preuß, Thorsten 1190 30 Schulz, Wolfgang 970 1:0
6 42 Diaz-Bone, Harald 31 Werner, Klaus 1453 0:1

Bericht von Stephan Bußmann

Na bitte, es geht doch. Im zweiten Mannschaftskampf der Saison haben wir unseren ersten Sieg eingefahren und das auch noch auswärts! Der Erste, der fertig war, war Frank. Er sah sich einem starken Angriff gegenüber, konnte aber gut verteidigen und eine Figur und die Partie gewinnen. Als Zweiter wurde ich fertig und sicherte den nächsten Punkt. Nachdem ich den gegnerischen Läufer mit meinen Bauern einsperren wollte, gelang ihm doch noch die Flucht. Mit einem gewagten Manöver holte ich mir trotzdem eine Figur mehr, obwohl es schwierig abzusehen war, ob ich diese Mehrfigur halten konnte. Zu unserem Glück konnte ich es und setzte meinen Gegner matt. Dennik konnte als Dritter punkten, nachdem sein Gegner seine Dame einstellte. Dann passierte erst mal nichts. Wolfgang verlor sein Endspiel Läufer gegen Springer. Robin verlor leider auch, trotz besserer Stellung. Klaus, der heute Lorenz vertrat, machte dann den Mannschaftssieg klar, auch wenn er nicht die schnellste Variante nahm. Damit war der Sieg heute doch knapper als es zunächst aussah.

Wir sehen uns als nächstes am 12.11.17 zu unserem ersten Heimspiel gegen Blankenstein wieder.

Die 2. Mannschaft gewinnt 5:3 gegen SC Uni Bochum 1

Br. Rangnr. SC an der Uni Bochum 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 3:5
1 3 Oberkalkofen, Christof 1685 9 Steinke, Matthias 1804 0:1
2 4 Herk, Jürgen 1523 10 Boost, Jürgen 1837 ½:½
3 6 Grotzky, Werner 1630 11 Pflieger, Christin 1759 ½:½
4 7 Ishar, Bing 1553 12 Säglitz, Patrick 1682 0:1
5 10 Dornieden, Herbert 1597 13 Ulrich, Robin 1650 1:0
6 12 Eveslage, Jannis 14 Gawlick, Matthias 1613 ½:½
7 14 Schmidt, Herbert 1384 15 Schumann, Burkhard 1625 0:1
8 16 Deppe, Stephan 1077 16 Straetling, Daniel 1407 ½:½

Bericht von Jürgen Boost

Daniel einigte sich schnell mit seinem Gegner auf Remis. Mein Gegner bot nach 20 Zügen ein Remis an; ich zögerte es zeitlich hinaus. Nachdem Matthias am 1. Brett eine klare Gewinnstellung hatte und sich an drei weiteren Bretter deutliche Stellungsvorteile ergaben (mehrere Remisangebote der Gegner wurden abgelehnt), willigte ich in das Remis ein; insbesondere da ich keinen eigenen aktiven Plan hatte. Burkhard nutzte seine bessere Stellung und Raumvorteil zum Figurengewinn und siegte. Matthias G. hatte eine passive Stellung. Nach einer Ungenauigkeit erreichte er ein Leichtfigurenendspiel mit Minusbauer. Der Gegner spielte ungenau, so dass Matthias remisieren konnte. Christin hatte in der sizilianischen Eröffnung Raumvorteile und eine bessere Stellung. Im Endspiel – unter Zeitnot – übersah sie die Gewinnkombination (Figurengewinn) und spielte Remis. Robin lehnte zwei Remisangebote des Gegners ab, "veropferte" sich und verlor. Patrick hatte eine Igelstellung aufgebaut; er überließ dem Gegner Raumvorteil. Durch einen Konter gewann er einen Bauern, verbesserte seine Stellung (Qualitätsgewinn) und der Gegner gab auf.

Erste Mannschaft verliert auch die zweite Runde

Br. Rangnr. SV Hamm 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 4,5:3,5
1 1 Spyrou, Emmanouil 2194 1 Quast, Marcel 2205 0:1
2 2 Farazi, Khaiber 3 Brüggestraß, Volker 2021 1:0
3 4 Schlaap, Ralf 2072 4 Berens, Thomas 1901 ½:½
4 5 Dukic, Dalibor 2040 5 Gottmann, Bernd 1912 1:0
5 6 Hufelschulte, Norbert 2021 6 Löffelbein, Klaus 1855 1:0
6 7 Sievert, Jan-Thorwald 1985 7 Melmer, Felix 1867 ½:½
7 1001 Bachmann, Rolf 1811 8 Meise, Ulrich 1858 ½:½
8 2002 Basic, Ibrahim 1001 Kalle, Yannis 1710 0:1

Bericht von Marcel Quast

Yannis stand schon früh auf Gewinn, da sein Gegner die Eröffnung misshandelte. Den entscheidenden Punch ließ er aber aus, sodass er erst im Endspiel gewann. Bernd sah sich einem Königsangriff ausgesetzt, den sein Gegner durch ein Damenopfer vollendete. Ich spielte im Mittelspiel schlecht und geriet in Nachteil. In der Folge gab ich einen Bauern, um nicht noch ärger unter Druck zu geraten. Meine Stellung war schlecht, aber noch nicht unbedingt verloren. Dann erspähte mein Gegner ein vermeintliches zweizügiges Matt, übersah aber meinen Läufer und stellte so einen Turm ein. Uli spielte sein Schwerfigurenendspiel nicht gut und verlor einen Bauern, konnte aber trotzdem noch remis halten. Klaus gab einen Bauern, erhielt aber nie wirklich Kompensation dafür. Sein Gegner wickelte seine bessere Stellung in ein Materialverhältnis von zwei Leichtfiguren plus Turm gegen Dame um, das für Klaus hoffnungslos war. Volker verlor in der Eröffnung einen Bauern und versuchte in der Folge, Gegenspiel zu erhalten. Dabei ließ er sich jedoch seine Dame fangen. Felix hatte eine schlechte Stellung und erhebliche Zeitprobleme, konnte sich aber in ein Endspiel mit einem Minusbauern retten, das zu halten schien. Sein Gegner besaß zwar das Läuferpaar, doch auch Felix' Leichtfiguren waren gut im Spiel. Durch aktive Verteidigung sah sich sein Gegner dann auch gezwungen, die Züge zu wiederholen. Thomas versuchte das Mannschaftsremis in seinem Turmendspiel mit Mehrbauern zu erreichen. Nachdem er jedoch den falschen Plan wählte, war kein Weiterkommen mehr möglich, sodass die Partie remis endete.

In unserem ersten Heimspiel am 5. November gegen den ebenfalls punktlosen SC Mülheim müssen wir unbedingt etwas Zählbares holen.

Vereinspokal – Endspiel

Paarungsliste der 3. Runde  
Tisch TNr Teilnehmer Tite Punkte TNr Teilnehmer Tite Punkte Ergebnis At Blitzen
1 1. Pflieger,Christin   () 2. Wolff,Christoph   () ½ – ½   0 – 2

Bericht von Uli Meise

Am 20.09 fand das Endspiel im Pokal statt. Christoph stand nach der Eröffnung nicht ganz so gut. Er hatte einen Doppelbauern auf der c-Linie und einen schwachen f-Bauern. Christin versuchte das auszunutzen, verbrauchte aber viel Zeit dabei. Für ihre letzten 20 Züge hatte sie immer nur 1-2 Minuten Bedenkzeit. Christoph konnte durch ein paar ungenaue Züge von Christin in deren Stellung einbrechen ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Nachdem sie 3 mal die gleiche Stellung auf dem Brett hatten, einigten sie sich auf Remis.

In der ersten Blitzpartie stand Christin zuerst auf Gewinn, spielte aber schlecht weiter und verlor. In der zweiten Blitzpartie hatte sie gar keine Chance. Somit stand der Sieger fest.

Herzlichen Glückwunsch Christoph zum Pokalgewinn!

Auch unsere Dritte verpatzt den Saisonstart

Br. Rangnr. Sport Union Annen 3 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 3 DWZ 5,5:2,5
1 18 Sieberg, Klaus 1698 17 Lewandowski, Günter 1525 +:-
2 19 Sieberg, Rolf 1588 18 Schüler, Bernd 1434 ½:½
3 20 Richter, Bernd 1653 19 Kowalski, Mika 1527 1:0
4 21 Lackner, Andreas 1346 20 Biermann, Jannik 1449 1:0
5 23 Al Ali, Muhannad 1395 21 Wüllner, Robin 1369 1:0
6 24 Gottfried, Eugen 1477 22 Ebersbach, Hans-Joachim 1424 +:-
7 3002 Ninkovic, Stanko 1400 23 Osthus, Reinhard 1304 0:1
8 4003 Parusel, Matthias 1248 3001 Albaba, Abdul Karim -:+

Bericht von Reinhard Osthus

Es ist ein klassischer Fehlstart: Alle vier Mannschaften verlieren ihre erste Begegnung. Dass dabei unser Bezirksklassen-Achter als Gast in Annen nicht aus der Reihe tanzte, lag natürlich auch am DWZ-stärkeren Gegner. Da aber zwei unserer Bretter unbesetzt blieben und auf Gegnerseite nur ein Spieler fehlte, hatten wir schon von vornherein mit einem Rückstand zu kämpfen. Bernd gelang ein frühes Remis, das man durchaus als Achtungserfolg ansehen kann. Doch Jannik und Robin mussten sich bald darauf geschlagen geben. Und damit war schon alles entschieden – da half auch Karims kampfloser Punk nichts mehr. Dann rückte mein Gegner in vermutlich ausgeglichener Stellung wohl etwas zu sorglos mit den Bauern vor seinem rochierten König los und öffnete mir den Raum für einen erfolgreichen Mattangriff. Für Mika schließlich gab es ein Wiedersehen mit Bernd Richter, der jetzt auf Annener Seite saß und gleich im ersten Pflichtspiel gegen seine alte Mannschaft antrat. Und Mika verlangte ihm alles ab, spielte stark auf und musste sich erst im Bauernendspiel seinem Gegner beugen, der ihm sichtlich beeindruckt den verdienten Respekt zollte.

Erste Mannschaft verliert erstes Saisonspiel

Br. Rangnr. SG Bochum 3 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 5,5:2,5
1 18 Zeldin, Leonid 2076 1 Quast, Marcel 2205 ½:½
2 19 Pilat, Daniel 2128 3 Brüggestraß, Volker 2021 ½:½
3 21 Böhle, Lars 2109 4 Berens, Thomas 1901 ½:½
4 22 Fistoul, Boris 1961 5 Gottmann, Bernd 1912 0:1
5 23 Biermann, Florian 1921 6 Löffelbein, Klaus 1855 1:0
6 24 Biermann, Lenhard 1938 7 Melmer, Felix 1867 1:0
7 3002 Zeldin, Vitali 1970 8 Meise, Ulrich 1858 1:0
8 3004 Stachnik, Adam 1773 1001 Kalle, Yannis 1710 1:0

Bericht von Marcel Quast

Im ersten Mannschaftskampf der neuen Verbandsliga-Saison waren wir heute hinten zu schwach, um etwas von der SG Bochum mitzunehmen. Den Anfang machte Yannis, der nicht rochierte und aufgrund seiner Grundreihenschwäche eine Figur zu verlieren drohte. So gab er die Partie auf. Es folgte Uli, der für Angriff einen Bauern gab. Dieser schlug nicht durch und im Schwerfigurenendspiel verlor er dann die Partie. Klaus strich danach die Segel, denn sein Gegner nutzte die offene b-Linie besser und machte mit allen Figuren Druck. Dieser reichte aus, um Klaus zur Aufgabe zu zwingen, da er keine guten Züge mehr hatte. Mein Gegner bot mir insgesamt dreimal Remis an. Aufgrund der anderen Partien war die Niederlage so gut wie gewiss, sodass ich meine Partie mit wenig Zeit auf der Uhr in unklarer, wohl leicht schlechterer Stellung nach wechselhaftem Verlauf remis gab. Volker verlor einen Bauern, doch sein Gegner konnte dies nicht richtig ausnutzen. Schließlich gab er ein Dauerschach zum 4:1. Felix musste sich den Angriffsversuchen seines Gegners erwehren. Nachdem er fehlgriff, stand sein König schlecht und seine Bauern wurden gepflückt, sodass er aufgab. Thomas hatte ein remisliches Drei-Leichtfiguren-Endspiel auf dem Brett und sein Gegner bot auch dementsprechend Remis an. Zwar besaß Thomas etwas Raumvorteil, wartete bis die Mannschaftsniederlage feststand ab und nahm dann die Punkteteilung an. Den einzigen Sieg konnte Bernd einfahren. Sein Gegner spielte auf Angriff, der nach einem vermeintlichen Fehler recht gut aussah. Doch Bernd konnte gutes Gegenspiel erreichen und opferte eine Figur. Sein Gegner nahm das Opfer nicht an und verlor später die Partie. Allerdings wäre die Annahme auch sehr gefährlich gewesen.

Am 8. Oktober geht es mit einem Auswärtsspiel beim SV Hamm weiter.

Die 2. Mannschaft verliert 3,5:4,5 gegen Hattingen 1

Br. Rangnr. SV Hattingen 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 4,5:3,5
1 1 Karpenko, Nikolaj 1799 10 Boost, Jürgen 1837 0:1
2 2 Schwager, Georg 1859 11 Pflieger, Christin 1759 1:0
3 3 Schreiber, Ralf 1779 12 Säglitz, Patrick 1682 1:0
4 4 Hammacher, Henning 1719 13 Ulrich, Robin 1650 ½:½
5 5 Leimann, Gerd 1744 14 Gawlick, Matthias 1613 ½:½
6 7 Marzioch, Ingolf 1684 15 Schumann, Burkhard 1625 ½:½
7 8 Deutschmann, Jürgen 1585 16 Straetling, Daniel 1407 ½:½
8 1002 Oldenburg, Ludger 1484 18 Schüler, Bernd 1434 ½:½

Bericht von Jürgen Boost

Zuerst einigte sich Bernd am 8. Brett nach Vorschlag des Gegners auf ein Remis. Auch Daniel und Robin einigten sich am 7. bzw. 4. Brett mit dem Gegner auf ein Remis. Leider fehlte hier eine kurze Rücksprache mit dem Mannschaftsführer. Auch Matthias sah keine Möglichkeit, seine Stellung zu verbessern, also das nächste Remis. Ich hatte am 1. Brett nach der Eröffnung keine Idee meine Position zu verstärken, spielte ungenau und gestattete meinem Gegner ein Turmendspiel mit zwei Mehrbauern (4 gegen 2). Meine einzige Chance bestand in einer aktiveren Königsstellung und einem Freibauern auf der a-Linie. Nach einem ungenauen Zug des Gegners und dem anschließenden Verzicht auf eine Zugwiederholung konnte er den a-Bauern nur durch ein Turmopfer vor der Verwandlung in eine Dame verhindern. Danach war das Spiel leicht gewonnen. Inzwischen hatten Christin und Patrick an den Brettern 2 und 3 in ihren Partien Verluststellungen erreicht, Erstere durch Bauernverluste, Letzterer durch eine ungesicherte Königsstellung. Die beiden Partien gingen verloren. Die letzten Hoffnungen ruhten auf unserem Senior Burkhard. Doch auch er konnte seine leicht bessere Stellung nur zu einem Remis verwandeln.

Vierte verliert zum Saisonstart 4,5 zu 1,5 gegen Hattingen

Br. Rangnr. SV Hattingen 2 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 4 DWZ 4,5:1,5
1 9 Wiebe, Martin 1430 25 Schulz, Robin 1250 1:0
2 10 Böcker, Marcus 1232 26 Brunnstein, Lorenz 1265 ½:½
3 11 Donlic, Enes 1396 27 Finke, Dennik 1138 ½:½
4 12 Hubernagel, Frank 1351 28 Bußmann, Stephan 1076 1:0
5 13 Hamel, Volker 1190 29 Riedel, Frank 1168 ½:½
6 14 Aufermann, Kevin 1052 30 Schulz, Wolfgang 970 1:0

Bericht von Stephan Bußmann

Leider lief der Saisonstart nicht so wie gewünscht. Als wir heute zu Gast in Hattingen waren, konnten wir nur 1,5 Punkte mitnehmen. Zugegeben, die Hälfte der Mannschaft konnte punkten, das ist ein kleiner Erfolg. Ich habe leider nicht so viel von den anderen mitbekommen, da ich selbst an meinem Brett zu kämpfen hatte – aus eigener Dummheit – weil ich eine Figur weniger hatte. Na gut, wie ging der alte Spruch: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Abhaken und auf den nächsten Gegner konzentrieren.

Die nächste Runde (15.10.17) ist wieder ein Auswärtsspiel und der Gegner heißt Bochumer SV.

Monatsblitzturnier September 2017

Bericht von Volker Brüggestraß

Am 1.9. fand die 9. Runde des Blitzturniers statt. Es wurde wegen der überschaubaren Teilnehmerzahl doppelrundig ausgetragen. Der durch einen Unfall gehandicapte Ulrich Meise gewann das Turnier vor Thomas Berens und mir.

Rangliste: Stand nach der 7. Runde 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 Punkte SoBerg
1. Meise,Ulrich 1858 ** 1 1 2 2 2 2 10.0 46.00
2. Berens,Thomas 1901 1 ** ½ 2 2 2 2 9.5 42.25
3. Brüggestraß,Volker 2021 1 ** 0 2 2 2 8.5 38.25
4. Schüler,Bernd 1434 0 0 2 ** 1 2 2 7.0 26.00
5. Boost,Jürgen 1837 0 0 0 1 ** 2 2 5.0 11.00
6. Kalle,Michael 1258 0 0 0 0 0 ** 1 1.0 1.00
7. Albaba,Karim   0 0 0 0 0 1 ** 1.0 1.00

Dirk & Thomas, zwei Gerther zu Gast bei Ostermann

Bericht von Thomas Berens

Das inzwischen 6. Ostermann-Open in Witten lockte bei strahlendem Sonnenschein dieses Jahr leider nur 54 Spielerinnen und Spieler an die Bretter. An der Spitze der Setzliste machte sich die etwas geringere Beteiligung jedoch nicht bemerkbar. Zwei Großmeister, Vladimir Epishin und Daniel Fridman, welche sich in dieser Reihenfolge nach neun Runden auch gemeinsam mit 7,5 Punkten die Spitze teilten, drei internationale Meister, ein FIDE-Meister und ein CM. Das macht 13% Titelträger bei einem Schnellturnier. Ich denke, das ist eine beeindruckende Quote. Platz drei ging an den Berliner IM Ilja Schneider, der vierte Preis bleib mit IM Anna Zatonskih in Bochum. Dirk erreichte mit 6,5 Punkten den 5. Platz und damit die Rolle des „Bubble-Boy“. Er verpasste die Preisränge somit denkbar knapp. Am Ende baumelte aber unter anderem ein halber Skalp von IM Karl-Heinz Podzielny an seinem Gürtel. Ich konnte mit 5,5 Punkten und Platz 15 zwar auch einen FM in der Tabelle hinter mir lassen. Dafür gab es aber keine prominenten Opfer auf meiner Liste. Gegen CM Torsten Werbeck habe ich eine klar bessere Stellung überzogen. Ich drücke es mal positiv aus: alle Gerther unter den TOP 15 hört sich gut an.

In der ersten Runde konnte ich gegen die 3. der U10 Mädchen-NRW-Meisterschaft Annika Labuda meinen Kopf nur sehr, sehr knapp aus der Schlinge ziehen. Annika spielte im Anschluss des Turnieres auch Glücksfee bei der Verlosung der 10 Ostermann-Gutscheine. Der Job lag ihr definitiv. Erst wurde ihr Vater bedacht, dann angelte sie ihre eigene Losnummer aus dem Topf. Familie Schaller wurde auch direkt doppelt berücksichtigt – und Dirk wurde auch mit einem Gutschein über seinen undankbaren 5. Platz getröstet.

An dieser Stelle noch einen Dank an die Schachfreunde aus Witten für die gute Organisation, den Damen von Witten Annen für eine leckere Verpflegung und Petrus für einen sonnigen Spätsommertag, an dem man die Pausen zwischen den Partien bei schönem Wetter draußen verbringen konnte.

Nächster Vereinsabend

Freitag, 20. Oktober im CVJM-Heim

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