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1730 | 3.0 : 3.0 | SV Wattenscheid 4 | 1727 | |
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1
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1814
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0.5 – 0.5
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1916
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2
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1843
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0 – 1
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1788
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3
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1787
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1 – 0
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1748
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4
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1746
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1 – 0
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1603
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5
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1635
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0 – 1
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1578
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6
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1557
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0.5 – 0.5
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Bericht von Robin Wüllner
Nachdem bei unserem Vereinsheim mal wieder die Heizung ausgefallen war, konnten wir unseren Mannschaftskampf zum Glück noch nach Wattenscheid verlegen. Hier ist dann auch ein Dankeschön angebracht, dass das so kurzfristig geklappt hat. Beide Mannschaften waren vollzählig und es entwickelte sich ein sehr spannender Mannschaftskampf mit einigen Wendungen. Ein spannendes Detail, dreimal Robin mit Schwarz und drei unterschiedliche Ergebnisse.
Die ersten beiden Partien, an Brett eins und sechs, waren die „langweiligsten“ und endeten jeweils remis. Ich musste nach einer recht homogen geführten Eröffnung (Englisch gegen Alt-Indisch) in einer geschlossenen Stellung einsehen, dass jeder Bauernhebel meinerseits sehr risikobehaftet wäre, und mit weniger Zeit nahm ich dann das gegnerische Remisangebot an. Joachim hatte etwas mehr Chancen und konnte im Mittelspiel gegen ein Caro-Kann gut sein Zentrum verstärken. Dann allerdings tauschte er seinen besten Bauern ab, sowie einen Turm, das stellte das Gleichgewicht wieder her, auch hier war das Remis durchaus berechtigt. Als Dritter war Daniel fertig, und seine Partie zeigte, dass man auch bei einem vermeintlichen Patzer noch nicht den Kopf in den Sand stecken sollte und auch ruhig mal etwas über die Stellung grübeln kann/darf. Zunächst konnte Daniel im Mittelspiel über einen Abzug einen Bauern gewinnen, war dann mit seinem Angriff etwas übereifrig und verlor durch einen Spieß eine Qualität. Dennoch hätte er durch ein Desperado-Opfer eine immer noch merklich bessere Stellung gehabt. Sein Gegner machte nun mit Bauern Druck am Damenflügel und ließ Daniels Pläne völlig außer Acht. In der Analyse ärgerte sich Daniel noch über zwei verschwendete Tempi, aber das änderte nicht wirklich etwas. So konnte er die gegnerische Dame in der Mitte des Brettes plötzlich zwischen seinen Bauern vermeintlich einsperren. Hier hätte sein Gegner die Fesselung sehen müssen und seine Dame retten können, er gab aber voreilig auf.
Robin S. spielte gegen ein Réti-System und hatte früh in der Eröffnung Kontrolle über die schwarzen Felder. Leider verlor er einen Zentrumsbauern und konnte so den Druck nicht aufrechterhalten. Über eine schöne Kombination konnte er einen Bauern am Königsflügel zurückgewinnen. Wenig später kostete das aber einen Damentausch, der für Robin nicht ganz so angenehm war. Das anschließende Endspiel war sehr komplex mit Springer und Turm gegen Turm und Läufer. Robin S. befolgte die Grundregel, seine Bauernmajorität zu nutzen, aber sein Gegner fand den passenden Durchbruch zuerst und hatte einen unaufhaltbaren Freibauern am Damenflügel. Matthias befand sich in seiner Englisch-Variante im Mittelspiel in einer geschlossenen Stellung und gab dann eine Figur für zwei Bauern ab. Sein Gegner fand die passenden Antworten schnell und somit war sein Angriff mit der Dame schnell verpufft. Matthias kämpfte daraufhin stark weiter, eine Remis-Chance mit einem Bauernopfer hätte sich für ihn zwar ergeben, aber solche Züge findet auch nur der Computer, die Stellung erforderte sehr viele Finessen mit stillen Zügen. Sein Gegner spielte danach zumindest geradlinig zum Sieg und somit stand es 2:3 gegen uns. Robin U. hatte nach seinem Skandinavisch das Läuferpaar gegen sich, konnte aber dann schnell zumindest einen Läufer für seinen eigenen tauschen. Sein Gegner drang auf den Damentausch, wobei er damit einen schwachen Bauern von Robin gegen einen seiner stärkeren Bauern tauschte. Dennoch war die Stellung sehr remisig, da nun der Läufer stärker als der Springer war. Robin U. spielte aber weiter nach vorne und sein Gegner verschenkte ein Tempo und wurde mit seinem König zu passiv, sodass es einen Durchbruch für Robin gab. Sein Freibauer wäre zwar noch keine Dame geworden, aber eine so große Bedrohung, dass sein Gegner alle anderen Bauern verloren hätte, beim Versuch ihn zu stoppen. Deswegen gab er auf und wir konnten noch das 3:3 retten.
Somit sind wir nach der zweiten Runde sehr gut dabei auf dem dritten Platz, wobei die ersten beiden jeweils 4 Mannschaftspunkte haben und deutlich mehr Brettpunkte als wir. Für uns geht es erstmal am 15.11. nach Günnigfeld gegen das Tabellenmittelfeld. Die großen Brocken warten erst im neuen Jahr auf uns.